Gesellschaft für Entwicklung (GfE), Odessa

Programm für nationale Minderheiten

Gesellschaft für Entwicklung (GfE), Odessa

Programm für nationale Minderheiten
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Historich-linguistiches Jugendlager "Mangup"
Vom 27. Juli bis 05. August 2009 fand auf der Krim das historisch-linguistisches Jugendlager „Mangup“ statt – ein gemeinsames Jugendaustauschprojekt der Gesamtukrainischen Vereinigung „Deutsche Jugend in der Ukraine" mit der Partnerorganisation „DJO – Deutsche Jugend in Europa“ (BRD). Das Lager fand im Rahmen einer archäologischen Expedition der Tawritscher Nationalen Universität zur Erforschung des Erbes der germanischen Stämme der Ostgoten statt. 

In diesem Jahr nahm eine gemeinsame Gruppe aus Deutschland (8 Personen) und aus der Ukraine (20 Personen) gemeinsam mit Geschichtsstudenten der Tawritscher Nationalen Universität an der Arbeit der archäologischen Expedition teil. Der Tagesablauf in der Expedition war für sie der gleiche, schwere wie für die Archäologen, mit Unterkunft in einem Zeltlager, Aufstehen am frühen Morgen, Baden in einer Quelle, Verpflegung aus der Feldküche, und Arbeit bei den Ausgrabungen in der Sonne.

Parallel zum archäologischen Praktikum erhielten die Teilnehmer auch ein Sprachpraktikum, denn es wurde die ständige Kommunikation auf deutsch nachdrücklich betont.

Darüber hinaus, spielte eine wichtige Rolle die gemeinsame Arbeit in Gruppen zu Themen wie internationale Projekte, Jugendpolitik, und interkulturelle Kommunikation. All dieses wurde ausgezeichnet verbunden mit einer wunderbaren Natur, dem Fehlen von Elektrizität und Internet, funkelnden Sternen am Himmel und einer ausgezeichneten freundschaftlichen Atmosphäre.

Jedes Jahr von Mai bis Oktober führt die Tawritscher Nationale Universität unter der Leitung von Prof. Aleksandr Germanowitsch Gerzin eine archäologische Expedition auf dem Mangup-Kale durch. Es ist bemerkenswert, dass dieser Ort direkt mit den Krimgoten verbunden ist – mit den Stämmen der Germanen, die sich Anfang des IV. – V. Jahrhundert auf der Krim niederließen. Die Expedition hat einen internationalen Status und an ihrer Arbeit nehmen junge Historiker aus Russland, Deutschland und Polen teil.
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